Unsere Jüngsten, die „Biber”, starten ihr Pfadfinderabenteuer bereits mit 5 Jahren. Mehr zu den Bibern im Hauptmenü unter „Biber“.
Nie! Unsere Kinder- und Jugendstufen gehen zwar nur bis zum vollendeten 20. Lebensjahr aber Pfadfinderin oder Pfadfinder kann man immer werden. Viele unserer Leiterinnen und Leiter oder unserer Elternrätinnen und –räte sind erst als sogenannte Quereinsteiger im Erwachsenenalter zu unserer Gruppe gestoßen, aber genauso ein wichtiger, bereichernder Teil. Regelmäßige Aktionen für Erwachsene, etwa das „Rundumadum“ oder gemeinsame Ausflüge stehen allen offen, die darauf Lust haben. Spätestens auf dem Eltern-Kind-Lager, das unsere Gruppe regelmäßig veranstaltet, kann man selbst Pfadfinderluft schnuppern und die Nacht mit dem Zirpen der Heuschrecken verbringen. Wir freuen uns über jede und jeden, den es zu uns verschlägt, ob als Kind, Jugendichen, Leiterin oder Leiter, Elternteil oder Unterstützer der Pfadfindergruppe. Wir haben sogar einen eigenen Unterstützungsverein. Mehr dazu unter „Was ist der Unterstützungsverein der Pfadfindergruppe Wien 78?“.
Generell kann man jederzeit bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern einsteigen. Am Besten ist es, erst einmal zu schnuppern, sich also selbst ein Bild von den Heimabenden, den anderen Kindern und Jugendlichen, den Leiterinnen und Leitern und dem Programm zu machen. Schnuppern ist vier Wochen lang möglich. Wer gerne bleiben möchte, muss sich dann aus rechtlichen Gründen anmelden. Je nach Zeitpunkt des Einsteigens ist dann ein aliquoter Registrierungs- und Mitgliedsbeitrag zu entrichten, kurzum, wer später im Schuljahr dazukommt, zahlt anteilsmäßig weniger. Über den genauen Beitrag informieren sie gerne die Leiterinnen und Leiter ihres Kindes. Der Registrierungsbeitrag geht an die Wiener Pfadfinderinnen und Pfadfinder und ist unter anderem wichtig, damit jedes Mitglied während der Heimabende, Aktionen und Lager versichert ist. Der Mitgliedsbeitrag bleibt bei der Gruppe und ermöglicht uns, die Miete unseres Pfadfinderheimes zu zahlen, Materialien und Ausrüstung in Stand zu halten oder nachzukaufen. Mehr dazu unter „Wie viel kostet mich das?“
Im Prinzip, ja bitte gerne! Der Spaß und das Abenteuer bei den Pfadfindern, sowohl in den Heimabenden als auch auf den Lagern lebt vom Gemeinsamen, dem miteinander Spielen, Entdecken, Erleben und Spaß haben. Im wöchentlichen Heimabend wachsen die Kinder und Jugendlichen als Gruppe zusammen, lernen sich als Team kennen und entwickeln wichtige soziale Kompetenzen. Wer oft fehlt, dem fehlt einiges an diesem Gemeinsamen, weswegen wir alle ermutigen möchten, regelmäßig in den Heimabend zu kommen. Wer krank ist, oder mal nicht kommen kann, kann natürlich zu Hause bleiben. In dem Fall bitten wir aber darum, eine kurze Nachricht an die jeweiligen Leiterinnen oder Leiter Ihres Kindes zu schicken und Bescheid zu geben. Danke!
Am Besten ist es, das Pfadfindersein einmal auszuprobieren, zu schnuppern, um sich selbst ein Bild von den wöchentlichen Treffen, den sogenannten Heimabenden, den anderen Kindern und Jugendlichen, den Leiterinnen und Leitern und dem Programm zu machen. Schnuppern, also einfach mal mitmachen und ausprobieren ist vier Wochen lang möglich. Dazu informiert man sich,
  • welche Altersgruppe die passende ist (siehe Stufen)
  • wann der wöchentliche Heimabend stattfindet (siehe Heimabende)
  • und kommt dann am Besten mit einem Elternteil im Schlepptau zum Anfang eines solchen Heimabends ins Pfadfinderheim.
  • Eventuell kündigt man sich auch vorher noch per Mail an die Gruppenleitung (gruppenleitung@scout78.at) an, damit sichergestellt ist, dass am Wunschschnuppertermin die Altersstufe nicht gerade auf Ausflug ist.
Die Pfadfinderleiterinnen und Leiter vor Ort können Ihnen viele Fragen beantworten und haben ein Schnupperformular mit ihren Kontaktdaten. Wir empfehlen, dass Sie Ihr Kind zum ersten Schnuppern hinbegleiten, damit Sie als Elternteil sich auch gleich ein Bild von den Leiterinnen und Leitern und der Atmosphäre machen können. Ein guter Zeitpunkt zu schnuppern ist natürlich der Anfang des Schuljahres, weil da wieder alle nach den Sommerferien zurückkommen, viele neue Gesichter mit dabei sind und man noch das ganze Jahr vor sich hat. Aber auch, wer unter dem Schuljahr plötzlich Zeit und Lust hat, das Pfadfindersein auszuprobieren, kann gerne bei uns vorbeischauen. Möglich, aber vielleicht eher ungünstig ist es, erst im Juni vorbeizuschnuppern. Wenn einem das Pfadfindersein dann gefällt und alle auf gemeinsam auf Sommerlager fahren und man bleibt zu Hause und hat erst einmal die langen Sommerferien vor sich, in denen auch die Pfadfindertreffen pausieren, ist das sicher schade. Am Ende der Schnupperzeit – also nach Ablauf von vier Wochen – kann man sich dann offiziell anmelden. Die Daten werden ausgetauscht und die Pfadfinderleiterinnen und Leiter informieren Sie über den Registrierungs- und Mitgliedsbeitrag, über den Ihr Kind unter anderem während seiner Zeit bei Pfadfinderaktivitäten unfallversichert ist. Mehr Informationen zum Mitgliedsbeitrag und finanziellen Kosten finden Sie unter „Welche Kosten fallen an, wenn mein Kind bei den PfadfinderInnen ist?“.
Unsere Gruppe hat derzeit über 100 registrierte Mitglieder, das sind an die 70 Kinder und Jugendliche, aktive Leiterinnen und Leiter, Elternrätinnen und Elternräte und Freunde oder ehemalige Leiterinnen und Leiter der Pfadfindergruppe, die bei Aktionen mithelfen oder auf Lager zum Kochen und als Unterstützung mitfahren.
Unser Registrierung- und Mitgliedbeitrag für das gesamte Schuljahr 2016/17 sind insgesamt 175€. Davon sind 151€ Mitgliedsbeitrag. Bezahlt wird damit in erster Linie das Pfadfinderheim – Miete, Betriebskosten – sowie Anschaffungen für die Gruppe, von Papier und Buntstiften für die Gruppenstunden bis zu großen Zelten für die Lager. Da der Mitgliedsbeitrag allein nicht ausreicht, um unsere Ausgaben zur Gänze zu decken, sind wir auf zusätzliche Einnahmen angewiesen, z.B. auf die Unterstützung der Pfarre Neufünfhaus, auf Einnahmen aus Festen, dem Adventmarkt, Adventkranzbinden u.v.m. Deshalb freuen wir uns auch sehr über jede zusätzliche Spende und helfende Hände und mitdenkende Köpfe, z.B im Elternrat! Alle Pfadfinderleiter und Pfadfinderleiterinnen sind ehrenamtlich in Ihrer Freizeit für die Pfadfinder tätig. Der Betrag von 24€ wird als „Registrierungsbeitrag“ an den Landesverband der Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen weitergeleitet und dient für eine Haftpflichtversicherung für dich bei pfadfinderischen Aktivitäten. Aus diesem Grund muss die Einzahlung erfolgen, bevor du mit uns unterwegs bist. Ermäßigungen gibt es dann, wenn mehrere Kinder aus einem Haushalt – also Geschwisterkinder – bei uns Pfadfinder oder Pfadfinderin sind. Außerdem reduziert sich der Mitgliedsbeitrag für Kinder und Jugendliche, die erst später im Schuljahr mit den Pfadfindern beginnen. Mehr Informationen dazu gibt es direkt bei den Pfadfinderleiterinnen und Leitern Ihres Kindes. Bei der Ersteinschreibung in unserer Gruppe wird außerdem eine Anmeldegebühr von 30 fällig. Darin inkludiert ist die Erstausstattung an Abzeichen und Halstüchern von den Bibern bis zu den RaRo.  Weitere Kosten, die im Laufe des Jahres hinzukommen, sind:
  • Beiträge für Aktionen, Kurzlager oder Sommerlager: je nachdem, wie lange ein Ausflug oder Lager dauert und wohin es geht, sind die Beiträge unterschiedlich hoch. Die Kosten hierfür setzen sich jeweils grob aus Geld für Essen und Übernachtungen, Programm und Anfahrt/Rückfahrt zusammen.
  • Eventuelle Ausrüstungsanschaffungen für Lager: Um etwa als Kind im Matratzenlager oder als Jugendlicher im Zelt schlafen zu können, braucht man natürlich seine eigene Ausrüstung für ein Wochenend- oder Sommerlager. Mehr dazu unter „Welche Ausrüstung braucht man auf Lagern?“
Das Sommerlager ist definitiv einer der Höhepunkte des Pfadfinderjahres und bietet Klein und Groß die Möglichkeit, Abenteuer zu erleben, Freundschaften zu vertiefen, Gelerntes anzuwenden und vieles mehr. Im Gegensatz zu Feriencamps von kommerziellen Veranstaltern ist es aber vor allem auch ein Miteinander, auf das sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder das ganze Schuljahr gemeinsam vorbereiten und wo gegenseitig Vertrauen aufgebaut wird. Deswegen kann nur auf Sommerlager mitfahren, wer auch unter dem Jahr regelmäßig an den Heimabenden teilnimmt. Bei den jüngeren Altersstufen ist es sowohl für Kinder als auch Leiterinnen und Leiter wichtig, einander gut zu kennen, sich wohl zu fühlen, um sich dann zuzutrauen, fern vom familiären Alltag eine Woche am Lager verbringen zu können. Auch für die älteren Stufen ist es wichtig, die Gruppe zu kennen. Schrittweise wird das Programm von den Jugendlichen dem Alter entsprechend immer mehr mitgestaltet, eigene Ideen vorbereitet und dann am Lager gemeinsam umgesetzt. Auch die Teilnahme an größeren nationalen oder internationalen Lagern funktioniert nur, wenn sich Jugendliche und Leiterinnen und Leiter gut kennen und aufeinander verlassen können.
Das Gemeinsame, das unsere Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen bei den Pfadfindern prägt, gilt auch für uns als Gruppe. Anders als in manchen Freizeitvereinen üblich, möchten wir Sie einladen, sich auch als Teil unserer Gemeinschaft zu sehen. Ohne die Hilfe unserer Eltern und unseres Elternrates könnten wir Leiterinnen und Leiter keine so gute Arbeit leisten. Wir freuen uns also riesig über Ihre Unterstützung, gerade bei den Aktivitäten, die nicht direkt mit dem Leiten und der pädagogischen Arbeit zu tun haben. Der Elternrat, ähnlich dem Elternverein in einer Schule (nur viel besser), ist unsere große Stütze. Er hilft, wo er kann: Sachen reparieren und transportieren, bei einem Ausflug begleiten, beim Flohmarkt, Knödelfest oder anderen Aktionen mithelfen, mitkochen, sich am Heimputz beteiligen, Kompetenzen zu Verfügung stellen, Ideen einbringen… Sie möchten uns auch tatkräftig oder vielleicht auch finanziell unterstützen – juhuu! Bitte melden Sie sich bei den Leitern Ihrer Kinder oder direkt bei unserem eigenen Unterstützungsverein, gegründet auf Initiative von Eltern und Leitern. Mehr Infos dazu unter „Was ist der Unterstützungsverein der Pfadfindergruppe Wien 78?“, bei gezielten Fragen hilft susi@scout78.at .
Der “Unterstützungsverein der Pfadfindergruppe 78” ist auf Initiative von Leiterinnen und Leitern und Elternrätinnnen und Elternräten gegründet worden, um allen Helferinnen und Helfern der Pfadfindergruppe auch einen organisatorischen Rahmen bieten zu können. Genauso überparteilich und konfessionell ungebunden wie die Pfadfindergruppe selbst möchte der Unterstützungsverein unter anderem mit Veranstaltungen die Gruppe unterstützen. Sie möchten uns gerne auch im Rahmen des Unterstützungsvereins helfen? Etwa bei Veranstaltungen, mit der Miete fürs Pfadfinderheim, bei der Anschaffung und Wartung unserer Materialien oder aber auch um Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Aktionen zu ermöglichen, deren Familien finanziell nicht so gut gestellt sind – dann wenden Sie sich bitte an den Unterstützungsverein der Pfadfindergruppe 78 unter susi@scout78.at.
Ja! Die Pfadfinderleiterinnen und -leiter unserer Gruppe (und von allen anderen Gruppen in Österreich) arbeiten ehrenamtlich und aus Überzeugung. Abgesehen von den wöchentlichen Heimabenden, die sie gemeinsam vorbereiten und planen, investieren sie auch (sehr) viel Zeit und Energie in alles, was dazu gehört:
  • verpflichtende Aus- und Weiterbildung, um Kinder und Jugendliche bei den Pfadfindern leiten und Lager organisieren zu dürfen (Mehr dazu unter Welche Ausbildung haben Pfadfinderleiterinnen und Leiter eigentlich?),
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Aktionen und diversen Lagern (Herbstlager, Winterlager, Pfingstlager, Sommerlager, Wochenendlager) – oftmals geht dafür der halbe Urlaub weg,
  • monatliche organisatorische Treffen, wo alle pädagogischen und organisatorischen Belangen von allen Leitern besprochen werden,
  • Aktivitäten, um das finanzielle Auskommen der Gruppe zu gewährleisten: Adventmarkt, (Kinder)Flohmarkt, Knödlfest, …
  • Aktivitäten, um die Pfadfindergruppe im Grätzl bekannt zu machen und sich aktiv in der Nachbarschaft zu engagieren: Spielfest, Nachbarschaftsfest, Friedenslicht, Faschingsfeier, …
Wir Leiterinnen und Leiter machen das gerne, weil wir so viel Positives weitergeben und erleben können und – wie es der Gründer der Pfadfinderbewegung formuliert hat – wir gerne die Welt ein bisschen besser zurücklassen möchten, als wir sie vorgefunden haben. Wir freuen uns aber immer riesig über Hilfe, gerade bei den Aktivitäten, die nicht direkt mit dem Leiten und der pädagogischen Arbeit zu tun haben. Der Elternrat – unsere große Stütze – hilft, wo er kann: Sachen reparieren, bei einem Ausflug begleiten, beim Flohmarkt, Knödlfest oder anderen Aktionen mithelfen, mitkochen, sich am Heimputz beteiligen, Kompetenzen zu Verfügung stellen, Ideen einbringen… Sie möchten uns auch unterstützen – bitte melden Sie sich bei den Leitern Ihrer Kinder oder direkt beim Elternrat unter eltenrat@scout78.at.
Als Leiterin oder Leiter der Pfadfindergruppe engagiert man sich ehrenamtlich in den wöchentlichen Heimabenden und auf Lagern und Aktionen mit den Kindern und Jugendlichen. Dazu braucht es viele Dinge: Unter anderem natürlich Motivation und Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, am Pfad(e) finden, Draußen-Sein und Herumtollen oder ganz essentiell - Zeit. Um Leiterin oder Leiter bei den Pfadfindern sein zu können, braucht es aber auch nachweislich eine Basis an fundiertem Wissen und Erfahrungen um Themen wie Entwicklungspsychologie, Teamarbeit, Gruppendynamik und vielfältige Methoden, die in der Kinder-und Jugendarbeit zum Einsatz kommen. Dazu absolvieren alle unsere Leiterinnen und Leiter eine zweigleisige und mehrphasige pädagogische Ausbildung, eine Kombination aus praktischem Leiterinnentraining in der Gruppe und parallel dazu eine theoretisch-reflektierende Seminarreihe auf Landes- und Bundesebene. Das Zusammenspiel dieser beiden soll jeder Leiterin und jedem Leiter ermöglichen, immer wieder das eigene Tun sorgfältig zu planen und zu hinterfragen und so sich weiterzuentwickeln. Der erste wichtige Teil ist das „learning by doing“ direkt in der Pfadfindergruppe von Anfang an. Als neue Leiterin oder Leiter wird man in ein bestehendes Team integriert und kann so von den Erfahrungen seiner Mitleiter profitieren, aber auch durch eigene, frische Ideen, bereits vorhandene Kompetenzen und neue Perspektiven die Leiterarbeit bereichern. Von Anfang an kann man so auch eigene Erfahrungen machen und Dinge kontinuierlich in Begleitung der Mitleiter ausprobieren. Innerhalb der Gruppe gibt es zusätzliche Hilfe durch die Gruppenleitung – sie unterstützt neue Teammitglieder durch reflektierende Gespräche und den oder die Ausbildungsbeauftragte - eine Leiterin oder ein Leiter je Gruppe, der sicherstellt, dass auch die formelle Ausbildung im Rahmen von aufbauenden Seminaren absolviert wird. Der zweite Teil sind – wie eben erwähnt – Seminare, die auf Landes- oder Bundesebene (alle Pfadfinderleiter Wien- oder Österreichweit) angeboten werden. Dort werden etwa pädagogische, psychologische und pfadfinderische Grundlagen und Methoden vermittelt und die konkrete Arbeit in der eigenen Gruppe mit anderen reflektiert, um dann mit gewonnenen Erkenntnissen wieder zurück in eben diese Gruppe gehen zu können.  Spezialseminare und weiter aufbauende Seminare ermöglichen es, sich kontinuierlich weiterzubilden, gleichzeitig sind sie Voraussetzung dafür, dass man als Neuleiterin oder Neuleiter nach und nach mehr Verantwortung in der eigenen Stufe übernehmen darf. So kann etwa ein Pfadfinderleiter nicht „einfach so“ mit dem ihm anvertrauten Kindern oder Jugendlichen auf ein Sommerlager fahren, wenn er vorher nicht nachweislich Seminare zu Grundlagen, Methoden, Lagerorganisation, Sicherheit, Recht etc. erfolgreich absolviert hat. Mehrere Arbeitsaufträge wie etwa eine schriftliche Arbeit oder ein Portfolio werden verlangt, um Kurse und Ausbildungsschritte erfolgreich abschließen zu können. Die Seminare, die zum Großteil am Wochenende stattfinden, bedeuten abgesehen von den Heimabenden und Lagern eine zusätzliche Zeitinvestition seitens der Leiterinnen und Leiter. Sie stellen aber sicher, dass Ihr Kind rundum gut betreut ist und die Arbeit der Pfadfinderinnen und Pfadfinder kontinuierlich verbessert wird. Denn konstante Evaluierung der Seminare selbst durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zielen auf eine Qualitätssicherung der Ausbildung ab.  Wenn Sie mehr zum Ausbildungsweg der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Österreichs wissen möchten, besuchen Sie bitte deren Webseite www.ppoe.at/leiter/ausbildung.
  • Biber – Biber das sind unsere jüngsten Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Die Altersstufe umfasst grob die Lebensjahre 5-7. Unsere Jüngsten entdecken spielerisch die Welt um sich und die Gemeinschaft.
  • Caravelles und Explorer (CaEx) – Die Jugendstufe der 13-16 Jährigen. Bei ihnen geht es darum, zu lernen, selbst Entscheidungen zu treffen, bereits Gelerntes umzusetzen, sich aktiv einzubringen und zu reflektieren. Ein Höhepunkt dieser Altersstufe ist sicher das erste Auslandslager.
  • Elternrat – Der Elternrat, das sind ehrenamtlich engagierte Eltern, die ähnlich dem Elternverein in der Schule verschiedene Aufgaben in der Gruppe im Hintergrund übernehmen und die pädagogische Arbeit der Pfadfinderleiterinnen und Leiter ermöglichen. Aufgaben, wie die Finanzierung der Gruppe, wichtige organisatorische Entscheidungen aber auch die Verwaltung und Wartung des Heimes, des Materiales und die Unterstützung oder Organisation bei vielen Aktionen obliegen den engagierten Mitgliedern des Elternrates. Mehr unter „Wie kann auch ich mich engagieren“?“.
  • Guides und Späher (GuSp) – Die Stufe für die 10-13 Jährigen. Im Vordergrund steht bei dieser Altersstufe das Abenteuer und das Miteinander in der Gemeinschaft Gleichaltriger. Das erste Mal im Zelt schlafen, Werkzeuge bedienen, selbst kochen, Spuren lesen und vieles mehr macht diese Stufe spannend!
  • Heimabend – Der Heimabend bezeichnet unsere wöchentlichen Treffen. Je nach Alter der Kinder und Jugendlichen dauert er zwischen einer Stunde, eineinhalb Stunden oder auch – bei den Großen – nach Bedarf länger.
  • Kolonne – Eine Kolonne, das sind mehrere Pfadfindergruppen in Wien zu einer organisatorischen Einheit zusammengefasst, oft ist dabei die geographische Nähe ausschlaggebend. In unserer Kolonne, die den Namen „Impeesa“ trägt, sind außer uns noch die Wiener Gruppen 38, 56/113 und 68/103 sowie die Pfadfinderfanfare vertreten. Aktionen, die regelmäßig in der Kolonne unternommen werden, ermöglichen den Kindern und Jugendlichen, auch noch andere Pfadfinderinnen und Pfadfinder außerhalb ihrer Gruppe kennenzulernen und das in einem kleineren Kreis. Abgesehen von Kolonnenaktionen gibt es auch noch Aktivitäten, die mit allen Pfadfinderinnen und Pfadfindern Wiens stattfinden oder aber je nach Altersstufe auch österreichweit bzw. international.
  • Lager – Die Pfadfinderlager – ob es sich um kurze Wochenendlager oder auch das Highlight des Jahres, das Sommerlager, handelt – sind einerseits die Gelegenheit, gemeinsam intensiv Zeit zu verbringen, aber vor allem auch, ein riesiges Abenteuer. Sie bieten die Möglichkeit, unter dem Jahr Erlerntes in die Praxis umzusetzen, etwa beim Zelte aufstellen, Kochstellen bauen oder sich in der Natur orientieren. Gleichzeitig ermöglichen sie es, andere Altersstufen, Leiterinnen und Leiter, Pfadfinder aber auch sich selbst besser kennenzulernen, ausgelassen zu spielen, Verantwortung zu übernehmen, sich selbst organisieren zu lernen … die Liste ist lang. Gerade deswegen sind die Lager ein gemeinsamer Höhepunkt.
  • Leiterin und Leiter – die Pfadfinderleiterinnen und –leiter ist die Bezeichnung für das pädagogisch leitende Team. Allesamt ehrenamtlich – also entgeltlos – engagiert absolvieren sie eine mehrphasige Ausbildung, kümmern sich jede Woche um ein spannendes, altersgemäßes Programm, organisieren Aktionen und Pfadfinderlager und vieles mehr.
  • Patrulle – eine Patrulle meint eine Art organisatorische Minigruppe innerhalb der jeweiligen Altersstufe. So können etwa bei den GuSp und CaEx Patrullen zwischen drei und acht Kinder oder Jugendliche umfassen. Gemeinsam bekommen sie ihrer Altersstufe entsprechend Aufgaben gestellt, auf Lagern schlafen sie unter Umständen im selben Zelt und kochen gemeinsam. Sie tragen wie eine Familie einen selbst gewählten Namen und haben manchmal auch eine eigene Fahne, den Wimpel.
  • Ranger und Rover (RaRo) – die ältesten Jugendlichen von 16-20 gestalten ihr Programm weitgehend selbst. Sie engagieren sich in vielfältigen Projekten.
  • Ring oder Rudel – Der Ring (bei den Wichteln) oder das Rudel (bei den Wölflingen) ist in etwa dasselbe wie eine Patrulle bei den höheren Altersstufen. Siehe Eintrag Patrulle.
  • Stufen – Der Begriff Stufen steht für die jeweiligen Altersstufen. Die Namen bezeichnen die Mädchen (Wichtel, Guides, Caravelles und Ranger) und Jungen (Wölflinge, Späher, Explorer und Rover) der Pfadfinderkinder und Jugendlichen. Sie stammen aus dem Englischen
  • Überstellung – Die Überstellung bezeichnet gleichzeitig der Moment und das Ritual, wenn Kinder und Jugendliche in die nächst höhere Altersstufe aufsteigen. Generell ist dieser Moment sehr spannend. Man verabschiedet sich von den Leitern und der Altersgruppe, in der man seine letzte Pfadfinderzeit verbracht hat, geht gemeinsam noch einmal schöne Momente durch und macht sich dann auf in ein neues Abenteuer. Meist findet die Überstellung auf einem Lager oder bei einer eigenen Tagesaktion statt, um einen erinnerungswürdigen Rahmen zu schaffen. Die alten Hasen machen sich dann auf den Weg um von der nächsthöheren Altersstufe mit Spielen oder Aufgaben in Empfang genommen zu werden. Der Zeitpunkt der Überstellung hängt grob mit dem Alter der Kinder und Jugendlichen zusammen und wird individuell für jede und jeden von den Leiterinnen und Leitern nach gemeinschaftlichen und pädagogischen Aspekten gewählt. So kann es auch vorkommen, dass die eine im Winter, der andere im Sommer überstellt wird.
  • Wichtel und Wölflinge (WiWö) - Mädchen und Jungen im Alter von 7 – 10 Jahren treffen hier aufeinander und lernen mit Spiel und Spaß in den Rahmengeschichten des Dschungels oder Waldenlandes eigene Talente und Fähigkeiten zu entdecken und zu nützen. Gemeinsam werden kleine Abenteuer erlebt, Freunde gefunden und die Gemeinschaft entdeckt.
Im Heimabend aber vor allem auf Lagern und Aktionen lernen wir einander intensiv kennen. Verschiedene Kinder, Jugendliche, Leiterinnen und Leiter und Temperamente treffen aufeinander und jeder hat meist (leicht) unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die gemeinsame Zeit wertschätzend gestaltet wird. Einerseits ist der wertschätzende, offene Umgang miteinander ein Ziel der PfadfinderInnenarbeit, Zusammenleben und –arbeiten will gelernt sein. Andererseits muss ein gewisses Mindestmaß an Regeln für dieses zusammen Abenteuer erleben gelten. Im Heimabend werden deswegen mit den jüngeren Stufen gemeinsam Verhaltensregeln erarbeitet oder von den Älteren weitergeführt, debattiert, Grenzen abgesteckt und gegenseitiges Vertrauen gestärkt. Insbesondere vor jedem Lager sollte man sich auch die Lagerregeln gut durchlesen. Bei grobem Verstoß dagegen muss das Lager für Regelbrecher nämlich umgehend beendet werden, um die Sicherheit der anderen Kinder und Jugendlichen aber auch die eigene garantieren zu können. Das heißt, wer sich absolut nicht an die Regeln halten möchte, hat am Lager nichts verloren. Die Lagerregeln finden sie in unserem Downloadbereich.
Angefangen bei Rucksack, Schlafsack und Unterlagsmatte über Taschenlampe, Erste Hilfezeug oder Essgeschirr – wenn man nicht gewohnt ist, unterwegs zu sein und das eine oder andere schon hat, können Anschaffungen hier notwendig werden. Bevor man sich aber komplett neu eindeckt, ist es hilfreich sich bei den jeweiligen Pfadfinderleiterinnen und Leitern zu erkundigen. Vor jedem größeren Lager gibt es eine Ausrüstungsliste, angepasst auf Alter der Kinder oder Jugendlichen, Programm und Destination. Diese könnt ihr in unserem Downloadbereich finden. Außerdem können die Leiterinnen und Leiter als alte Lagerhasen sicher den einen oder anderen Tipp geben, wissen über Aktionen Bescheid und darüber, wo man als Pfadfinderin und Pfadfinder mit seiner „scout-card“ (externer Link) Rabatt bekommt.
Je nach Altersstufe gibt es verschiedene Uniformbestandteile. Generell besteht die Uniform aber aus einem T-Shirt oder Hemd und einem Halstuch. Unsere Biber (5-7) tragen ein gelbes Biberleiberl und haben ein eigenes blaues Biberhalstuch, das sie nach einer bestimmten Eingewöhnungszeit erhalten. Die Wichtel und Wölflinge (7-10) haben ein blaues Poloshirt, auf dem sie bereits stolz ihre ersten Abzeichen aufnähen können. Hier bekommen die Kinder auch ihr Gruppenhalstuch, das sie den Rest ihres Pfadfinderlebens tragen werden. Ab den Guides und Spähern (10-13) tragen die Kinder, Jugendlichen und auch LeiterInnen ein weinrotes Uniformhemd zusätzlich zu ihrem Gruppenhalstuch. Für die älteren Stufen, die Caravelles und Explorer (13-16) und Ranger und Rover (16-20) gibt es auch noch ein „Österreichhalstuch“, das bei Auslandslagern getragen wird. Zusätzlich zu den fixen Bestandteilen der Pfadfinderuniform gibt es auch weitere Pfadfinderbekleidung, wie etwa T-Shirts in den Farben der Altersstufen, einen Pfadfinderhut, -gürtel und viel mehr.
Dass man bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Österreich und rund um die Welt eine Uniform – also Halstuch und Hemd oder T-Shirt – trägt, ist für viele Nichtpfadfinderinnen etwas, das komisch, ja vielleicht sogar militärisch anmutet. Ursprünglich dazu gedacht, als einheitliche Bekleidung soziale Unterschiede zwischen Kindern und Jugendlichen in den Hintergrund treten zu lassen, steht heute vor allem das weltweit Gemeinsame, Verbindende sowie ein Wiedererkennungseffekt nach Außen im Vordergrund. So haben Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf der ganzen Welt je nach Land und Verband eigens gewählte Hemdfarben und unterschiedlich bunte Halstücher. An den ebenso bunten und vielfältigen Abzeichen kann man nicht nur Pfadfinder an sich erkennen sondern auch unter anderem, woher eine Pfadfinderin, ein Pfadfinder, eigentlich kommt, auf welchen Aktionen und Lagern er oder sie dabei gewesen ist oder welche Aufgabe(n) er/sie in der jeweiligen Gruppe übernimmt. Natürlich gibt es auch spezielle Abzeichen, mit denen man zeigen kann, dass man etwas gut kann oder dass man sich mit einem Thema im Rahmen der Pfadfinderei intensiv auseinandergesetzt hat. Für jede Pfadfinderin und jeden Pfadfinder bedeutet die Uniform, insbesondere das Halstuch, aber auch noch viel mehr: eine altersgemäße Identifikation mit den gemeinsamen Werten der Pfadfinder, wie etwa Frieden, Demokratie, Gemeinschaft, Freundschaft, Achtsamkeit und ein Versprechen an sich selbst. Jenes, Handlungen, die man setzt, „so gut man kann“ zu tun. Eine detailliertere Antwort bietet auch unser Blogeintrag „Unsere Uniform und warum wir sie im 21. Jahrhundert immer noch tragen“.
Uniformshirt bzw. Hemd: Dieses kann man in der jeweiligen Größe im sogenannten Scoutshop bestellen. Am Besten fragen Sie die jeweiligen Stufenleiterinnen und Leiter nach dem Prozedere und der nächsten Sammelbestellung. Im Downloadbereich befindet sich ein Bestellformular mit einer Übersicht über die erhältlichen Produkte. Halstuch: Das erste Biber- bzw. Gruppenhalstuch bekommt jedes Kind und Jugendlicher von der Gruppe im Rahmen einer Zeremonie. Abzeichen: Bei der Erstregistrierung bzw. bei der Überstellung in die nächst höhere Altersstufe bekommt jedes Kind und Jugendlicher ein Startset an Abzeichen. Diese beinhalten zum Beispiel die Mädchen- oder Bubenlilie, das Abzeichen für unsere Gruppe, für Wien und unsere Kolonne (organisatorischer Bezirk). Erfahrungsgemäß wachsen Kinder und Jugendliche mit der Zeit aus ihren Uniformen raus, dafür möchten wir die Möglichkeit einer Tauschbörse für alte Pfadfindergegenstände und Kleidungsstücken bieten.
Nachdem das Aufnähen gerade für Neueinsteiger manchmal eine kleine Herausforderung darstellt, haben wir hier eine kleine Hilfestellung gezeichnet. Die Anordnung der Abzeichen ist bei den roten Uniformhemden prinzipiell gleich wie bei den blauen Hemdchen der Wichtel und Wölflinge. Einzig die Ring und Rudel Abzeichen finden sich in den älteren Stufen nicht mehr. Diese werden durch stufenspezifische Abzeichen ersetzt. Unser Jahresmotto, das uns als Pfadfindergruppe 78 immer für zwei Jahre begleitet, befindet sich über den stufenspezifischen Abzeichen am linken Oberarm.